1963

Der frisch abgeräumte Bauplatz

Der frisch abgeräumte Bauplatz 1963. Kurze Zeit später begann der Bau des Europa-Centers. (Bildquelle: Unternehmensgruppe Pepper, Ivan Krusnik)

28.11.1963

Grundsteinlegung

20 Jahre nachdem das romanische Café und auch der benachbarte Bahnhof Zoo in einer Bombennacht zerstört wurden, hat der regierende Bürgermeister Willy Brandt und Bauherr Karl Heinz Pepper feierlich den Grundstein für die Bauphase des Europa-Centers gelegt.

1964

Richtfest des Europa-Centers

Richtfest des Europa-Centers – Fotografen und Pressevertreter dokumentieren de historischen Augenblick (Bildquelle: Photohaus Leppin)

1964

Während der Bauarbeiten

Schon während der Bauarbeiten 1964 diente das Europa-Center als zukunftsweisende Kulisse: Hier posieren Models und Malocher vor dem Fahrstuhl des Hochhauses. (Bildquelle: Heiz O. Jurisch)

1964

Das Dach der City West

Bauherr Karl Heinz Pepper -ein gebürtiger Berliner und Visionär- nutzte die Gunst der Stunde in der frisch einmauerten Stadt. Es entstand der größte Berliner Privatbau in der Nachkriegszeit. Der Architekt Ivan Krusnik war von 1963 – 2002 fürs Europa-Center tätig. (Bildnachweis: ullstein Bild / Herbert Maschke)

02.04.1965

Willy Brandt bei seiner Rede zur Eröffnung

Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt bei seiner Rede zur Eröffnung des Europa-Centers. Man beachte den feierlichen Ernst bei allen Beteiligten, wie er damals noch zu solchen Anlässen vorherrschte. (Bildquelle: Photohaus Leppin)

1965

Der Punkt auf dem “i”

Der Mercedes-Stern auf dem Dach sorgt für die absolute Unverwechselbarkeit des Europa-Centers. Mit einem Durchmesser von 10 m und einem Gewicht von 18 Tonnen strahlt der Stern mit 681 m Hochspannungs-Leuchtstoffröhren und dreht sich 2 Mal / Minute um die eigene Achse. Er hat es sogar ins “Guinness Buch der Rekorde” geschafft: Größte, drehbare und hydraulisch klappbare Neonanlage der Welt.

1965

Das Kabarett: Die Stachelschweine

…in ihrer früheren Formation (G. Pfitzmann, R. Ulrich, A. Strietzel, I. Wellmann, I. Wolffberg, j. Herbst, W. Gruner, K. Becker (im Uhrzeigersinn von oben). Die Stachelschweine sind die ältesten Mieter im Europa-Center. Seit 1965 als einstiges Studentenkabarett werden bis heute noch – täglich die Lachmuskeln mit dem Bühnenprogramm aktiviert. (Bildnachweis: Manfred Esser, Photo Huber)

1965

“Die größte drehbare und hydraulisch klappbare Neonanlage der Welt”

Er wiegt 18 Tonnen, ist 10 meter im Durchmesser, dreht sich 2 x pro Minute und leuchtet mit Hilfe von 681 Hochspannungs-Leuchtstoffröhren. Mit dem Stern zusammen schafft es das Europa-Center auf 103 m. Der Defekt im 4,5 Tonnen schweren Drehantrieb 2006 wurde mit Hilfe eines russischen Schwerlast-Hubschraubers von 25.-27. April 2007 mit dem Austausch des Motors behoben. (Bildnachweis: imago/ Schöning)

1966

Schöne Aussichten vom i-Punkt

Der i-Punkt auf dem Hochhaus mit seinen zahlreichen Fernrohren zählte sofort zum Haupt-Anziehungspunkt des Centers. Bis ins Jahr 1992 hatte man hier von der Westseite den besten Blick über die gesamte Stadt. Dann wurde die Aussichtsplattform -auch aus Sicherheitsgründen- für den Publikumsverkehr geschlossen.